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Auch nach dem Tod des Egon-Spengler-Darstellers und Ghostbusters-Erfinders Harold Ramis und Bill Murrays beharrlicher Nicht-Beteiligung, hält das Filmstudio Sony an der Umsetzung eines weiteren Teils fest.
Das Drehbuch von Lee Eisenberg und Gene Stupinitsky (Bad Teacher) soll nun entsprechend umgeschrieben werden. Regisseur Ivan Reitman wird sich mit den Verantwortlichen des Filmstudios treffen, um die weitere Vorgehensweise für die seit vielen Jahren geplante Fortsetzung zu besprechen.
Ursprünglich sollte die alte Garde um Harold Ramis, Bill Murray, Dan Aykroyd und Ernie Hudson einer neuen Generation von Geisterjägern den Weg bereiten.
Zumindest Aykroyd und Hudson könnten im neuen Film noch auftauchen. "Es kann keinen weiteren Ghostbusters-Film ohne Harold geben. Es wäre ein Ghost-irgendwas, aber es kein... Das war immer meine Angst. Das so etwas passiert, bevor wir alle die Chance bekommen, erneut zusammen zu kommen.", so Hudson.
Anfang der 90er schrieb Ghostbusters-Hauptdarsteller Dan Aykroyd ein erstes Skript, in welchem sich das Team in einer alternativen Version von Manhatten (genannt Manhellton) im Kampf gegen den Teufel wiederfindet. Das Filmstudio Columbia Pictures hatte Interesse angemeldet, die anderen Schauspieler aber hatten keine Lust.
Aykroyds Drehbuch kam immerhin in einer abgewandelten Version im Videospiel Ghostbusters: The Video Game zum Einsatz. Über die Jahre gab es immer wieder aufkeimende Gerüchte zum Film, immerhin konnte man doch alle Hauptdarsteller für das Projekt Ghostbuster 3 interessieren, bis auf Bill Murray. Der hatte keine Lust auf Fortsetzungen.
2010 gab es eine kleine Sensation, als Ivan Reitman, Regisseur von Ghostbusters und Ghostbusters 2, verkündete, er werde bei einem dritten Teil ebenfalls die Regie übernehmen.