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Trotz guter Kritiken und starker Vorverkaufszahlen blieb Blade Runner 2049 am Startwochenende hinter den Erwartungen zurück. In den USA konnte der Film von Denis Villeneuve in den ersten drei Tagen gerade einmal 31,5 Millionen Dollar einspielen - die letzten Projektionen hatten ein Ergebnis von 45-50 Millionen ausgerechnet.
Das zurückhaltende Ergebnis wird mit einem auffälligen Mangel an jungen, sowie weiblichen Kinogängern begründet. Zudem schränkt die Laufzeit von 163 Minuten die Anzahl der Aufführungen pro Tag etwas ein.
Aus den internationalen Märkten kommen noch einmal 50 Millionen Dollar dazu. Das weltweite Gesamtergebnis bewegt sich damit derzeit bei 81 Millionen. Bei Produktionskosten von 150 Millionen Dollar liegt die Gewinnschwelle schätzungsweise bei 400 Millionen Dollar.
Es bleibt allerdings abzuwarten, ob Blade Runner 2049 trotz des schwachen Startergebnisses unter anderem durch gute Mundpropaganda langfristig etwas Boden gutmachen kann. Der Film läuft außerdem noch in Südkorea (12. Oktober) und Japan (27. Oktober) an.