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Während in den USA aktuell die DVD zu Guardians of the Galaxy erscheint, arbeitet Marvel bereits an der Fortsetzung des Sommerhits. In einem Interview mit MTV lies sich Guardians of the Galaxy-Regisseur James Gunn ein wenig in die Karten blicken und äußerte sich unter anderem zu den zukünftigen Plänen der Guardians. Dabei stellte Gunn klar, dass Guardians of the Galaxy 2 kein Prolog zum angekündigten Avengers Infinity War darstellen wird. So sei man keineswegs ein Untertan der Avengers-Filme, sondern werde einen eigenen Weg gehen. Anhand der Tatsache, dass Oberschurke Thanos und auch ein weiterer Infitiy Gem einen Auftritt im ersten Teil von Guardians of the Galaxy hatten, wäre es zumindest nicht unrealistisch anzunehmen, dass die weiteren Abenteuer des Star Lords und seiner Freunde in die Geschichte eingebunden werden. Dies soll laut Gunn jedoch nicht passieren. In Teil 2 stehen vor allem die Guardians und ihr weiterer Weg im Mittelpunkt. Wenn überhaupt, dann soll der Film nicht den Weg für Avengers Infinity War ebnen, sondern eher den für weitere Filme in Marvels kosmischem Universum.
Ein Crossover zwischen beiden Teams stellte James Gunn bereits im Vorfeld der Veröffentlichung im August in Aussicht. So sollen er und Marvel bereits über mögliche Ideen gesprochen haben und Gunn wisse, wie der Plan im Moment aussieht. Allerdings kann sich dieser bald wieder ändern, sodass man noch nicht sagen kann, ob ein Crossover nur ein paar Guardians und ein paar Avengers beinhalten würde, oder ob sich gleich beide Teams in einem Film treffen werden. Nach der Veröffentlichung der Marvel-Timeline für Phase 3 und den aktuellen Aussagen von James Gunn scheint ein solcher Film in diesem Jahrzehnt jedoch nicht mehr realistisch.