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Nach einem Rekordstart Ende Oktober in Großbritannien und einigen anderen Ländern in Europa ist der 24. James-Bond-Film Spectre auch in den USA angelaufen. Dort hat der Film an seinem Startwochenende den ersten Platz der Kinocharts besetzt und 73 Millionen Dollar eingespielt. Damit bleibt er jedoch hinter dem Ergebnis des Vorgängers Skyfall zurück, der 2012 mit 88,4 Millionen Dollar einen Rekord aufstellte. Skyfall kamen jedoch bessere Kritiken und weniger Konkurrenz zugute. Neben Spectre ist in den USA auch der Peanuts-Film angelaufen, der 45 Millionen verdienen konnte.
Weltweit bleibt Spectre jedoch weiterhin sehr stark und hat nach zwei Wochen insgesamt schon über 300 Millionen Dollar eingenommen. Bei einem Produktionsbudget von 250 Millionen Dollar und jeder Menge Marketingkosten muss der Film jedoch mindestens 650 Millionen einspielen, um die Gewinnzone zu erreichen. 2012 konnte Skyfall weltweit 1,1 Milliarden Dollar einnehmen, soviel wie noch nie ein Bond-Film zuvor.
Nach Spectre laufen die Vertriebsrechte bei Sony für James Bond ab und müssen neu verhandelt werden. Dies eröffnet auch anderen Filmstudios die Möglichkeit, die Rechte am profitablen James-Bond-Franchise zu erwerben. Sony tritt auch als co-produzierendes Studio in Erscheinung, muss jedoch nach Spectre ein Gebot an den Besitzer MGM abgeben. Ob Daniel Craig ein fünftes Mal in der Rolle zu sehen sein wird, erscheint derzeit unwahrscheinlich, ist jedoch nicht ausgeschlossen.