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Netflix holt zwei neue japanische Projekte in sein Programm. Der Godzilla-Anime des Filmstudios Toho soll weltweit exklusiv auf Netflix zur Verfügung stehen. Vorher wird der Film nur in Japan in den Kinos laufen.
Der Streaminganbieter will in Zusammenarbeit mit den japanischen Filmstudio Toho, welches die Rechte an Godzilla besitzt, ein animiertes Kaiju-Franchise starten. Bei dem Godzilla-Anime führen Kobun Shizuno (Detektiv Conan) und Hiroyuki Seshita (Ajin: Demi-Human) die Regie. Das Drehbuch stammt von Gen Urobuchi (Psycho-Pass).
Godzilla brachte es seit 1954 auf mehr als 30 Kinofilme. Im Rahmen des MonsterVerse von Legendary Pictures wird die Monsterechse im März 2019 wieder weltweit auf der großer Leinwand zu sehen sein.
Das zweite Netflix-Projekt ist die Realverfilmung der Mangaserie Erased (Boku dake ga inai Machi), die in Deutschland unter den Titel Die Stadt, in der es mich nicht gibt bei Tokyopop erscheint. Die Reihe von Kei Sanbe wurde bereits als Animeserie sowie als japanische Realverfilmung für Kinos adaptiert.
Im Mittelpunkt des Mangas steht der Künstler Satoru Fujinuma. Er besitzt die Fähigkeit in die Vergangenheit zu reisen, um dort Verbrechen zu verhindern. Allerdings kann er seine Zeitreisen nicht kontrollieren. Nachdem seine Mutter von einem Serienkiller ermordet wird, reist Satoru zurück in seine Kindheit. Dort versucht er, im Körper eines Zehnjährigen eine Reihe von Kindesentführungen und die Ermordung seiner Mutter zu verhindern.
Die Hauptrolle des Satorus übernimmt Yuki Furukawa (Eternal Zero - Flight of no Return). Netflix will die Serie noch im Winter 2017 ausstrahlen.