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Das Star-Wars-Spin-off Rogue One: A Star Wars Story scheint einem Bericht von Page Six zufolge vor umfangreichen Nachdrehs zu stehen. Die Seite beruft sich dabei auf Insider beim Studio Disney, die behaupten, dass im Juli noch einmal mindestens vier Wochen nachgedreht wird. Grundsätzlich sind Nachdrehs bei großen Blockbustern keine Seltenheit. Allerdings soll im Falle von Rogue One vor allem die aktuelle Qualität des Films der Grund für das erneute Laufen der Kamera sein.
Hintergrund für die Entscheidung von Disney ist wohl die Sichtung einer ersten Schnittversion. Diese sorgte wohl weder bei den Studioverantwortlichen noch bei einem Testpublikum für große Begeisterung. So ist man bei Disney aktuell alles andere als glücklich über den Stand des Films, weshalb im Juli nun Nachdrehs angesetzt sind. Durch diese soll dann die entsprechende Qualität sichergestellt werden. Gänzlich unerwartet kommt der Nachdreh für Regisseur Gareth Edwards und sein Team nicht. Wie schon erwähnt, gehört ein zusätzlicher Dreh mittlerweile bei vielen Blockbustern dazu. Allerdings dürfte die starke Unzufriedenheit des Studios den Druck nicht unbedingt senken. Schließlich muss Rogue One qualitativ und vor allem finanziell an Star Wars: Das Erwachen der Macht anknüpfen.
Rogue One: A Star Wars Story spielt zwischen den Episoden III und IV. Felicity Jones (Die Entdeckung der Unendlichkeit) stellt eine Rebellin dar, die zusammen mit einigen Banditen die Baupläne des ersten Todessterns stehlen soll. Mads Mikkelsen (Hannibal) spielt Galen, einen Wissenschaftler, der die Arbeit am Todesstern-Projekt übernimmt und hohes Ansehen für seine Leistungen erlangt. Neben Jones und Mikkelsen sind zudem Ben Mendelsohn, Diego Luna, Donnie Yen, Jiang Wen, Forest Whitaker, Alan Tudyk und Riz Ahmed in weiteren Rollen zu sehen. Der Kinostart von Rogue One: A Star Wars Story ist am 16. Dezember.