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Die Serie Stranger Things gehört für Netflix zu einem der diesjährigen Überraschungshits und punktet bei Fans und Kritikern gleichermaßen u.a. durch den liebevoll eingefangenen Charme der 80er-Jahre-Popkultur. In Bezug auf die Handlung wurde jedoch viel über Barb diskutiert, Nancys treue Freundin, die nach nur wenigen Episoden durch das Monster entführt und letztendlich getötet wurde, um im weiteren Verlauf der Handlung recht schnell vergessen bzw. im Nebensatz abgehandelt zu werden.
Die Produzenten Matt and Ross Duffer nehmen die Kritik über den Umgang mit Barb im Interview mit IGN zur Kenntnis und versprechen Gerechtigkeit. Eine Rückkehr des Charakters ist jedoch ausgeschlossen:
"Ich sehe [für Barb] keine Rückkehrmöglichkeit. Doch sie wird nicht vergessen sein. Wir werden sicherstellen, dass Barb noch so etwas wie Gerechtigkeit widerfährt. Die Leute sind verständlicherweise unzufrieden, weil sich die Bewohner anscheinend nicht wirklich dafür interessieren. Doch dem ist nicht so, wir haben es lediglich nicht gesehen.
Es ist ja nicht so, dass ihre Eltern sagen 'Oh, Barb ist weg. Sie ist gestorben'. Die erste Staffel spielt über einen Zeitraum von sechs oder sieben Tagen - das ist eine sehr kurze Zeitspanne. In der möglichen zweiten Staffel werden wir uns auch mit Folgen der vergangenen Ereignisse auseinandersetzen."
Es besteht außerdem die Möglichkeit einer Rückkehr von Matthew Modines Charakter Dr. Brenner, dessen Tod durch den Angriff der Kreatur zwar angedeutet, aber nicht explizit gezeigt wurde. Auch hier zeigen sich die Duffers mit dem vermeintlichen Ende des Charakters eher unzufrieden.
Netflix hat eine zweite Staffel der Serie noch nicht in Auftrag gegeben, eine Verlängerung scheint jedoch nur eine Frage der Zeit zu sein.