Die Filme der X-Men-Reihe waren bisher alle keine Rekordbrecher an der Kinokasse, sie haben aber immer noch genug abgeworfen, um weitere Verfilmungen zu rechtfertigen. Als quasi sechster X-Men-Film hat Wolverine - Weg des Kriegers am vergangenen Wochenende in den USA knapp 55 Millionen Dollar eingenommen. Damit liegt er auf dem Niveau des letzten Films X-Men: Erste Entscheidung (2011, ebenfalls 55 Mio), bleibt aber hinter dem Ergebnis von X-Men Origins: Wolverine (2006) mit 85 Millionen Dollar zurück. Den überwiegend negativen Kritiken zu Origins kann man sicher eine gewisse Mitschuld an dem vergleichsweise schwächeren Kinostart zuschreiben.
Jenseits der USA hat The Wolverine schon 85 Millionen einspielen können (3 Mio davon in Deutschland) und steht nach nur wenigen Tagen bei einem Gesamtergebnis von 141 Millionen Dollar.
Das Produktionsbudget fällt mit 120 Millionen Dollar vergleichsweise bescheiden aus, wenn man mal die anderen Sommer-Blockbuster wie Man of Steel (215 Mio), Iron Man 3 (200 Mio), Pacific Rim (190 Mio), World War Z (190 Mio) oder Star Trek Into Darkness (190 Mio) heranzieht. Auch X-Men Origins: Wolverine war mit 150 Millionen Dollar teurer als sein Nachfolger.
Weniger Erfolgsdruck mit guten Aussichten also im Hause 20th Century Fox.