Der Dämon Vaklav sperrt Unschuldige in Fotographien ein. Er lässt einen jungen Mann heraus, da er ihn nicht mehr benötigt. Als der Dämon versucht ihn daraufhin zu töten, gelingt diesem die Flucht, doch dann wird er von einem Auto angefahren.
Etwas später bekommt Paige unerwünschten Besuch von ihrem Vater Sam. Er bitte sie um Hilfe bei einem Schützling, der 1955 verschwunden ist und kürzlich, ohne zu altern, wieder aufgetaucht ist und nun im Krankenhaus liegt.
Zwischen Piper und Leo kriselt es weiterhin, deswegen treffen sie sich mit einem magischen Eheberater, da die menschlichen ihnen nicht helfen konnten. Seine Methode, ihnen zu helfen, gefällt aber keinem der beiden.
Da Phoebe verzweifelt versucht ihre Vision von einer Tochter zu erfüllen, meldet sie sich schließlich bei der Samenbank.
Inhalt:
Der Dämon Vaklav nimmt Menschen mit Hilfe eines magischen Fotoapparates in einem Bild gefangen. Er lässt einen jungen Mann heraus, da er ihn nicht mehr benötigt. Der Versuch ihn zu töten schlägt fehl und der Mann flieht auf die Straße, wo er von einem Auto angefahren wird.
Im Hause Halliwell kriselt es weiterhin zwischen Piper und Leo, deswegen überredet Paige Leo zusammen mit Piper noch mal zur Eheberatung zu gehen. Später bereitet sie sich auf ihr Vorstellungsgespräch vor, denn sie möchte wieder als Sozialarbeiterin tätig sein. Es kommt ihr jedoch etwas dazwischen, denn ihr leiblicher Vater Sam erscheint.
Phoebe versucht derweil weiterhin verzweifelt ihre Vision von ihrer Tochter wahr werden zu lassen und sieht nun als letzte Möglichkeit nur noch eine Adoption. Als sie aber durch die Zeitung blättert, wird sie auf eine neue Idee gebracht und geht zu einer Samenbank.
Sam bittet Paige um Hilfe, denn einer seiner Schützlinge ist, ohne zu altern, wieder aufgetaucht, nachdem er 1955 spurlos verschwunden ist. Nun liegt er verletzt im Krankenhaus und Sam will ihn da herausholen. Da keiner Paige dabei helfen kann, ruft sie Agent Murphy an.
Leo und Piper suchen im Stadtpark einen magischen Eheberater auf, den Leo noch von früher kennt. Dieser versucht ihnen zu helfen und sieht nur noch einen Ausweg: Er lässt die beiden ihre Körper tauschen, damit sie selbst erleben, was der andere täglich durchmachen muss.
Paige und Sam treffen sich mit Agent Murphy und finden Sams Schützling J.D. im Krankenhaus, als der Dämon versucht ihn wieder zu entführen. Murphy gelingt es, ihn mit einigen Schüssen aus seiner Pistole zu verscheuchen. Danach bringen sie J.D. ins Halliwell-Anwesen, wo er von Sam geheilt wird. Während Paige, Sam und Murphy den Vater einer anderen verschwundenen Person aufsuchen, um mehr über den möglichen Täter herauszufinden, erfahren sie, dass es möglicherweise ein Fotograph gewesen sein könnte. Zufälligerweise geschah J.D.s Unfall auch vor einem Fotostudio.
In der Zwischenzeit kümmert sich Billie um J.D., der nichts über die jetzige Zeit erfahren soll, damit er keinen Schock erlebt. Leider gelingt es ihr nicht ganz und J.D. läuft aus dem Haus. Gemeinsam fahren sie in die Stadt und Billie versucht ihm alles zu erklären. Danach will er unbedingt seinen Vater treffen, doch dies verläuft nicht so, wie er es sich erhofft hat.
Episodenkritik:
von Robert Medyk. Nach zwei Jahren gibt es endlich ein Wiedersehen mit Paiges leiblichen Vater Sam. Diese Vater-Tochter-Story ist ganz interessant, denn Paige sieht ihn anfangs immer noch nicht als ihren Vater und fühlt sich auch nicht akzeptiert von ihm, da er sie auch so selten besucht. Das Ende ist somit ganz schön gelungen, da sie sich schließlich die Gefühle zu ihm eingesteht und damit auch die Unschuldigen retten kann. Außerdem erkennt sie, wie bedeutend ihre Rolle als Wächterin des Lichts doch ist. Dies wäre auch eine Erklärung dafür, warum sie nicht mehr bei dem Vorstellungsgespräch zur Sozialarbeiterin war. Schade eigentlich, denn dies ist der perfekte Beruf für sie, den sie leider in der fünften Staffel für die Magie aufgegeben hat. Es wäre schön, wenn wir Sam vor dem Ende der Serie noch mal zu sehen bekommen, damit diese Geschichte fortgeführt werden kann.
Der Dämonen-Plot dieses Mal war mal wieder ziemlich durchschnittlich und aus der Geschichte mit dem wieder aufgetauchten Schützling hätte man mehr machen können. Außerdem verstehe ich nicht, warum die Ältesten die gefangenen Personen nicht einfach zurück in die Vergangenheit geschickt haben. Dies wäre für alle um einiges einfacher gewesen. Man könnte auch endlich die Rolle von Agent Murphy weiter ausbauen, nachdem er nun mit den Mächtigen Drei zusammenarbeitet und auch von der magischen Welt weiß.
Phoebes Kinderwunsch wird unglücklicherweise langsam ziemlich lästig, denn seitdem sie ihre kleine süße Tochter in einer Vision aus der siebten Staffel gesehen, geht es für sie nur noch darum. Sie sucht mit aller Kraft nach dem Vater des Kindes und nun geht sie auch, so verzweifelt sie auch ist, in eine Samenbank. Ich bin zwar weiterhin der Meinung, dass es keinen besseren Mann als Cole für sie geben wird, doch sie sollte endlich jemanden treffen, damit es wieder neue Storys um Phoebe geben kann.
Die Geschichte um die kleine Ehekrise von Leo und Piper war zwar ganz witzig und nett anzusehen, doch das Thema Körpertausch hatten wir schon mehrmals in Charmed und auch die beiden haben dies schon durchgemacht. Hier hätten sich die Macher auch etwas Kreativeres einfallen lassen können.
Insgesamt eine recht durchschnittliche Episode, die aber ein schönes Wiedersehen mit Sam bietet.
Regie:
Jonathan West
Drehbuch:
Andy Reaser, Doug E. Jones
Hauptdarsteller:
Holly Marie Combs (Piper Halliwell)
Alyssa Milano (Phoebe Halliwell)
Rose McGowan (Paige Matthews)
Brian Krause (Leo Wyatt)
Kaley Cuoco (Billie Jenkins)
Darsteller:
Scott Jaeck (Sam Wilder)
Will Snow (Vaklav)
Jay Kenneth Johnson (J.D. Williams)
Brandon Quinn (Agent Murphy)
Mandy June Turpin (Wendy)
John Brandon (alter Vater)
Bert Rosario (Wahrsager)